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Medienmitteilung                          03.Mai 2017

Die Dialoggruppe wird zur Monologgruppe – die BLS schafft es nicht, die direktbetroffenen Anwohner an den Tisch zu bekommen.


Die IG Riedbach nimmt den Entscheid des Bundesamt für Verkehr (BAV), dass der Neubau einer BLS-Werkstätte vom Bund als sachplanrelevant eingestuft wird, zur Kenntnis.


Die IG Riedbach begrüsst den Entscheid des BAV, den BLS-Werkstattneubau in den Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Schiene, aufzunehmen. Die IG Riedbach ist weiterhin davon überzeugt, dass ein Werkstattstandort auf der Grünen Wiese rechtlich nicht haltbar ist.


Die IG Riedbach ist immer noch der Meinung, dass die BLS zusammen mit der SBB im Kanton Bern über genügend Ressourcen verfügen, den Rollmaterialunterhalt in den bereits bestehenden Werkstätten durchzuführen (siehe beiliegende Medienmitteilung vom 27.4.2017). Ein Werkstattneubau in der intakten Natur kommt aus unserer Sicht nicht in Frage. Wir fordern das BAV und die im Verfahren involvierten Ämter dazu auf, dass im Sachplanverfahren genau diese Punkte angeschaut werden und in den Entscheid zum Standort miteinbezogen werden.


An der gestrigen Dialoggruppensitzung der BLS haben diverse direktbetroffene Anwohner ihren Austritt aus der Dialoggruppe mitgeteilt. Weitere Austritte von Anwohnern aus Bern-West sind absehbar und so verkommt die Dialoggruppe zu einer Monologgruppe der BLS.
Der Verein IG Riedbach wird alles daran setzen, dass die ausreichend vorhandenen Unterhaltskapazitäten über die Grenzen von BLS hinweg genutzt werden und ein dadurch völlig unnötiger Werkstattbau inmitten der intakten Natur verhindert wird.